RGB ist die gebräuchliche Abkürzung für "Rot-Grün-Blau" und damit sind in der digitalen Welt fast alle Farben aufgebaut. Auch der Monitor, also der Bildschirm, stellt alle Farben, die Sie sehen, nur mit der entsprechenden Mischung dieser RGB-Farben dar. Theoretisch können die meisten Bildschirme 16.7 Millionen Farben darstellen, aber das menschliche Auge kann so eine Vielfalt an Farben gar nicht unterscheiden. Allerdings gibt es Töne, wie etwa Hautfarben, welche der Mensch sehr gut und präzise unterscheiden kann.
Und auch ein digitales Bild wird in der Digitalkamera mit diesen Farben gebildet. Deshalb ist es essentiell, dass Fotografen sehr gut über RGB und die Auswirkungen Bescheid wissen.
Denn zum Beispiel die gedruckten Bilder in einer Zeitschrift sind nicht mit RGB-Farben gedruckt, sondern mit den Farben
Cyan-Magenta-Yellow-Schwarz (CYMK, K für Schwarz).
Und in diesem Fall müssen die RGB-Farben korrekt in CMYK umgewandelt werden, was wiederum oft die Aufgabe der Druckvorstufe ist.
Diese drei Grundfarben sind auch wichtig, wenn man Fotos am Bildschirm bearbeitet. Das tut man oft in einem Bildbearbeitungsprogramm. Und dort wiederum ist es wichtig, die Farben, welche als Profil in jedem einzelnen Bild eingebettet sein sollte, im richtigen RGB-Farbraum zu bearbeiten.
Oft ist dies der sogenannte Farbraum "Adobe 98 - RGB", aber in Europa setzt sich immer mehr der europäische, noch besser geeignete Farbraum ECI-v2 durch, den auch wir bei sinus verwenden.
Der Farbraum "sRGB", der auch oft verwendet wird, spielt vor allem im Internet eine grosse Rolle, er ist auch beliebt bei "Gelegenheitsfotografen", wobei dieser Farbraum kleiner ist als die Farbräume der Profis und deshalb für hochwertige Fotos weniger geeignet ist. Dies vor allem dann, wenn die Bilder gedruckt werden sollen.